Iberia 2026

Tag 3+4: Klappern gehört zum Handwerk(er)

Tag 3+4: Klappern gehört zum Handwerk(er)

MI 04.03.2026

Die Hoffnung, die Blüten der benachbarten Obstbäume beim Sonnenaufgang leuchten zu sehen, hat sich zerschlagen. Der Himmel ist bedeckt, von der Sonne ist nichts zu sehen. Das wird auch den ganzen Tag so bleiben, trotz fehlender Sonne steigen die Temperaturen wieder bis auf 19 °C an.

Am Morgen bin ich zu einer beruflichen Videokonferenz verabredet. Da ich jedoch dort, wo ich mich befinde, einen ausgesprochen schlechten Empfang habe, ändern wir den Termin in eine Dreierkonferenz am Telefon um.

Ich habe heute keine allzu grosse Strecke vor mir, ich möchte lediglich die Gegend um Montpellier erreichen. Dort befindet sich in einer Gemeinde einer der wenigen Campingplätze, welcher hier in Südfrankreich geöffnet hat. Die meisten Plätze öffnen erst im April oder Mai, welche unmittelbar am Strand auch erst zum Juni.

Ein kleiner Spaziergang am Nachmittag führt durch die Weinberge – oder sollte man hier nicht besser von Weinebenen sprechen. Am Horizont ist das Meer zu sehen, zu weit entfernt für einen kleinen Spaziergang.

Der Abend endet dann mit einem 6:2 für die Kölner Haie – es ist unglaublich, wie stark und spielfreudig diese Mannschaft nun bereits seit Monaten agiert. Schauen wir mal, wie es in den Playoffs läuft – die Hauptrunde wird schon mal auf Platz 1 beendet und so spielt man im nächsten Jahr international in der CHl, der Champions Hockey League.

DO 05.03.2026

Es ist erst kurz nach 8, als ich mich zu dem etwa 5 km entfernten Naturschutzgebiet Méjean aufmache. An den Sportanlagen finde ich einen Parkplatz, der nicht mit einer Höhenbegrenzung ausgestattet ist und beginne die Wanderung zum und durch das Feuchtgebiet. Wald, Röhricht, Salzwiesen, Kanäle und Teiche bieten eine Heimat insbesondere für viele Arten von Vögeln. Verschiedenee Reiherarten, Watvögel und Flamingos sind hier neben Enten, Gänsen etc. zu beobachten. Außerdem befinden sich auf dem Gelände etliche Storchenneste. Manch Baum beherbergt gleich mehrere Nester – ein Mehrfamilienbaum sozusagen.

Der Tag hat bereits trübe begonnen und auf meinem Rückweg fängt es auch noch an zu nieseln. Der Spaziergang hat sich zudem länger ausgedehnt, als geplant. Der hintere Ausgang des Gebietes ist verschlossen und so muss ich den Weg zurück, den ich gekommen bin.

Gegen Mittag setze ich die Fahrt nach Süden fort, zunächst entlang der Küste. Hier findet sich ein Naturreservat nach dem anderen, überall kleine Lagunen und Feuchtwiesen.

Während ich in einem Supermarkt noch Vorräte für die kommenden Tage einkaufe, beginnt es, stärker zu regnen. So setze ich die Fahrt bis La Palme auf der Autobahn fort. Es regnet auch noch, als ich auf dem Stell-platz direkt neben der Saline von La Palme eintreffe. Hier befindet sich ein kleiner Laden mit Produkten der Saline und anderen lokalen Spezialitäten, eine Bar und ein Restaurant. Täglich werden Führungen durch die Saline angeboten, alternativ kann man auch auf eigene Faust einen Spaziergang entlang der einzelnen Salzbecken unternehmen. Wenn das Wetter morgen besser wird…

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