SA 11.04.2026
Ich verlasse die Halbinsel Peniche. Heute soll es nur wenige Kilometer weiter in Richtung Porto gehen und so plane ich zunächst noch einen Fotostopp bei einer restaurierten Windmühle in der Umgebung ein.

Leider ist das Wetter heute nicht sonderlich, immer wieder treiben dunkelgraue Regenwolken herein und es tröpfelt auch hin und wieder. Dazu kommt, dass der Wind aufgefrischt hat und immer wieder Böen den Camper durchschütteln. Heute Nacht muß es hier etwas von der Küste entfernt sogar noch heftiger gewesen sein. Ich sehe umgeknickte Strommasten und Werbeschilder auf meinem Weg.
Einen geplanten Stop in dem mittelalterlichen Óbidos breche ich ab. Zwar finde ich einen Parkplatz direkt neben dem Zugang zu der komplett von einer mittelalterlichen Stadtmauer umgebenen Ort mit beeindruckender maurischen Festungsanlage, in dem Moment fängt es jedoch so an zu schütten, dass ich lieber weiterfahre.
So bin ich auch bereits um 12:00 h bei meinem Tagesziel, einem Campingplatz bei São Martinho do Porto, einem Dorf an einer Lagune, die sich nur auf einer Breite von 200 m zum Atlantik hin öffnet. So war dieser Ort mit seinem Naturhafen bis ins 17. Jahrhundert ein bedeutendes Handels- und Schifffahrtszentrum. In den Werften von São Martinho do Porto wurden Schiffe für die portugiesischen Entdeckungsreisen gebaut.

Am Nachmittag frischt der Wind hier nochmals auf, der Wetterdienst warnt vor 4-5 m hohen Wellen, die im Einzelfall auch auf bis zu 10 m anwachsen können. Dementsprechend werde ich auch nachts immer wieder durchgeschüttelt.
SO 12.04.2026
Der Wind hat am Morgen etwas nachgelassen, die Wolken lassen immer wieder Lücken für die Sonne, sodass einer kleinen Radtour in die Umgebung nicht im Wege steht. Die Küste fällt hier steil zum Meer ab, unten findet man dann immer wieder kleine Sandstrände, die bei Temperaturen um die 14 °C jedoch menschenleer sind. Mein Weg führt bergauf und bergab zur Küste und schließlich zur Lagune. Auch hier ist der Sandstrand hinter den Dünen verwaist und die Sonne bis auf wenige Ausnahmen von dunken Wolken verdeckt.





Erst am Mittag reißt die Wolkendecke auf, dann mache ich mich aber auch schon auf den Rückweg zu meinem Stellplatz. Heute ist Spiel 3 des Halbfinales, die Eisbären siegen zuhause mit 4:2 und gehen in der Serie mit 2:1 in Führung. Die Kölner Haie sind nicht so kampfbereit wie im letzten Spiel, Berlin hat ein Vielfaches an Torschüssen und geht schließlich im letzten Drittel mit 3:0 in Führung. Die Haie verkürzen noch auf 3:2, kassieren aber dann den Treffer zum Endstand bei leerem Tor. Kommenden MI dann also weiter in der Kölner Arena.

Hallo Bernd,
ich bin in den letzten zwei Wochen nicht zum Anschauen Deiner Fotoreise gekommen. Aber heute.
Sehr beindruckend was Du erlebst, wie Du es fotografierst und wie Du es beschreibst! Sehr interessant.
Das südliche Spanien ist wirklich eine großartige Gegend.
Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß und gutes Gelingen auf Deiner Fotoreise Iberia 2026.
Erich
Hallo Erich,
schön von Dir zu hören. Ich freue mich immer, wenn sich jemand zu den Reiseberichten meldet. Danke für die guten Wünsche und bis bald in Köln !
Bernd