Iberia 2026

Tag 47+48: Porto und Adeus Portugal

Tag 47+48: Porto und Adeus Portugal

FR 17.04.2026

Wir fahren nach dem Frühstück zu einer kleinen Stadtbesichtigung nach Porto. Der Bus fährt von der Endhaltestelle vor unserem Hotel in ca. 25 min zur Endhaltestelle im Zentrum von Porto. Da sind wir aber immer noch eine ganze Ecke vom Douroufer entfernt – unserem Ausflugsziel.

Die Straße, auf der wir immer bergab gehen, ist beidseits mit prächtigen Häusern aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende gepflastert. Prächtige Fassaden, wohin man auch schaut. Viele wieder aufpoliert, manche warten noch darauf. Kräne und Straßenbauarbeiten zeugen von einer lebendigen Stadt mit Zukunft.

Plötzlich werden wir auf einen Mc Donalds aufmerksam, wie wir ihn noch nicht gesehen haben. In einem Jugendstilgebäude untergebracht, passt auch das Interieur an.

Das Ufer des Douro ist belebt, Schlangen von Besuchern warten darauf, mit einem der vielen Ausflugsboote eine „6-Brücken-Fahrt“ oder ähnliches zu unternehmen. Ich bin nach den letzten Tagen in relativ ländlichen Gegenden den Rummel nicht mehr gewöhnt und auch Christine kann gut darauf verzichten.

Wir queren den Douro auf der beeindruckenden Ponte Louis I, dieser doppelstöckigen Fachwerk-Bogenbrücke der oberen Ebene auf der die Stadtbahn fährt und mit der 45 m tiefer gelegenen unteren Hängebrücke. Diese Seite ist nicht ganz so touristisch, auch wenn sich hier die großen Namen der Portweinproduktion angesiedelt haben. Hier finden wir auch ein schönes Lokal für unser Mittagessen. Wir nehmen ein typisch portugiesisches Gericht mit mehreren Lagen Toast, Fleisch in mehreren Formen und massig Käse, alles übergossen mit einer würzigen Sauce, dazu Fritten. Nun, unser Lieblingsgericht wird es nicht werden.

Christine hat aus Köln einen Marmorkuchen mitgebracht, den verzehren wir bei einer Tasse Kaffee im Camper auf dem Hotelparkplatz nach unserer Rückkehr aus der Stadt.

Abends spielen die Haie mal wieder in Berlin und verlieren dort. Es steht jetzt 3:2 für Berlin in der Serie, das nächste Spiel am MO in Köln müssen die Haie gewinnen, sonst wird es nichts mit dem Finale um die Meisterschaft.

SA 18.04.2026

Wir verlassen Porto in nördlicher Richtung gen Spanien. Zunächst decken wir uns mit Vorräten ein, dann steuern wir auf dem Weg noch Viano do Castelo an, die letzte größere Stadt in Portugal, bevor wir die Grenze erreichen.

Dank „park 4night“ finden wir einen ausreichend großzügigen Parkplatz, nahe am Zentrum der kleinen Stadt.Wir bummeln durch die engen Gassen mit kleinen Läden, die Stadt ist sehr unaufgeregt und weniger touristisch. Ein Musiker verbreitet mit seinem Akkordeon gute Laune. Mittagessen in einem indischen Restaurant, Kaffee und Kuchen in einer der zahlreichen Pastelaria. Es ist ein ruhiger Zwischenaufenthalt. Auf dem Weg zurück zum Camper treffen wir den Musiker wieder. Dieses Mal an belebterer Stelle, umringt von Zuhörern, die tanzen und mitsingen.

Zur Nacht steuern wir einen erst im März 2026 eröffneten Stellplatz in der Nähe von Vigo an. Der Platz ist terrassenförmig angelegt, grün und mit Bar und Kinderspielplatz. Der Eigentümer erzählt, er sei selbst Camper und habe sich daran orientiert, wie er gerne Stellplätze vorfinden würde. Eine gute Idee, die ihm offensichtlich gelungen ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Hiermit akzeptiere ich die Datenschutzbedingungen (Nachzulesen auf der Seite Datenschutz)